Die Geschichte der Aurora Stiftung

Ehrenamt mit Tradition

Der Ursprung der Aurora Stiftung geht auf das langjährige ehrenamtliche Engagement ihres Mitbegründers und ersten Vorsitzenden, Dr. med. Michael Eisenmeier, zurück. Als Philanthrop und Anthroposoph war er bereits seit jungen Jahren bei den sozialen Tätigkeiten seiner Eltern, Kurt und Doris Eisenmeier, involviert und ist nachhaltig von ihrem Vorbild beeinflusst. Sowohl seine Eltern als auch sein Großvater mütterlicherseits sind für ihre wohltätige und gemeinnützige Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.

So geprägt arbeitete Michael Eisenmeier zunächst im Vorstand der elterlichen Merkur-Stiftung mit, um später in Bielefeld eigene gemeinnützige Einrichtungen zu gründen: Merkur-Kultur und Merkur-Therapeutikum.

Zusätzlich zu diesen mittlerweile aufgelösten Vereinen startete er anlässlich seines sechzigsten Geburtstages 2012 die Aktion „Brutblatt“: Unter Freunden, Bekannten und Kollegen verteilte der erklärte Hobbygärtner und Goethe-Bewunderer Exemplare der Kalanchoe pinnata, der sogenannten Goethe-Pflanze. Diese kann sich schon durch ein Einzelblatt fortpflanzen und sollte bei dieser Geburtstagsaktion die Relevanz des Weitergebens und des Überflusses der Welt aufzeigen. Eisenmeiers Umfeld sollte dazu animiert werden, durch dieses Beispiel selbst sozial und ehrenamtlich tätig zu werden.

Der überschwängliche Symbolismus dieser Aktion verfehlte indes sein Ziel. Dennoch ließ diese unter den Beteiligten die Idee aufkommen, eine neue Stiftung ins Leben zu rufen, die nicht allein gemeinnützige Projekte und Organisationen unterstützen, sondern auch die Menschen über ehrenamtliches Engagement aufklären und dazu anregen sollte. Dies war die Geburtsstunde der Aurora Stiftung.

Die Aurora Stiftung wurde so als eingetragener Verein zunächst im April 2016 begründet, wenngleich es bis zur offiziellen Anerkennung noch einige weitere Monate dauern sollte. Als Schirmherr konnte Matthias Bolte-Richter (Bündnis 90/Die Grünen), Mitglied des nordrhein-westfälischen Landtages, gewonnen werden. Erster Vorsitzender wurde Michael Eisenmeier selbst, während der ebenfalls seit Jahren sozial engagierte Benedikt Gellrich (u.a. Malteser Bielefeld, Lions Club) den stellvertretenden Vorsitz übernahm.

Zeitgleich entstand das Aurora Hilfswerk. Dieser gleichberechtigte, beigeordnete Verein sollte als Beitrittsorgan für Mitglieder fungieren. Ebenso wurden von hier die Aktionen der Aurora geplant und Spendenmittel akquiriert, die hierauf an das von der Stiftung verwaltete Kapital gingen. Zunächst stand diesem Brian Adams vor, dem später Jörg Schubert nachfolgte.

Von Beginn an konnte die Aurora auf bereits vorhandene Partnerschaften und Kooperationen zu anderen sozialen Einrichtungen in Deutschland, Asien und Afrika bauen, zu denen durch die bisherigen ehrenamtlichen Tätigkeiten ihrer Mitglieder ein Vertrauensverhältnis bestand. Dieses Fundament ist in den Folgejahren konstant erweitert worden: Mit lokalen Partnern wie der Bielefelder Studenteninitiative „sozial lokal“ oder dem Hilfsprojekt „Go for Ghana“ wurde unter anderem das Stiftungsfest in der Bielefelder Innenstadt ausgerichtet, das zu einem Alleinstellungsmerkmal der Aurora geworden ist.

Viele Sponsoren aus Ostwestfalen-Lippe haben sich ebenfalls interessiert gezeigt an der ehrenamtlichen Arbeit von Stiftung und Hilfswerk, mit denen bis heute Partnerschaften bestehen und die Aktionen sowie Veranstaltungen der Stiftung finanziell und materiell unterstützen.

Im März des Jahres 2019 ist Michael Eisenmeier, gerade für die Einrichtung und das Engagement der Aurora Stiftung, eine besondere Ehre zuteil geworden: Er wurde, wie schon sein Großvater und seine Eltern, für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen. Der Orden am Bande ist ihm vom Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen in familiärer Umgebung im Rathaus verliehen worden.

Ein weiter relevantes Ziel der Aurora Stiftung ist indes, genügend Stammkapital aufzubauen, um in eine Stiftung bürgerlichen Rechts umgewandelt zu werden.